Inzwischen sind wir wieder zuhause, und bevor ich auf die Verlustmeldungen zu sprechen komme, liefere ich noch zwei Bilder von Nea Kameni nach, der Vulkaninsel, die erst ein paar hundert Jahre alt ist.

Viel lebt nicht zwischen den scharfkantigen Ergussgesteinen – ein paar gelbe Blümchen, tausend Touris täglich, davon die Hälfte mit ungesundem Sonnenbrand, sowie diese süße Eidechse, die versuchte, mit ihrem Spiegelbild im Kameraobjektiv zu, nun… interagieren:

Ich habe auch ein Filmchen mit dem Tierchen gedreht, den liefere ich nach.
Nun muss über die bereits angedeuteten Verluste geredet werden.
Bekanntlich geht Elektronik kaputt, wenn man sie ein paar Tage nicht benutzt. Ich nenne das den „negativen Memory-Effekt“: Die Transistoren können sich einfach nicht mehr daran erinnern, wozu sie da sind. Konkret hat sich offenbar die Grafikkarte meines PCs verabschiedet, sie zeigt nämlich bei allen Auflösungen über 640×480 kein Bild mehr. Deshalb steuere ich den PC gerade via VNC übers Notebook fern, einfach nur, weil’s geht. Ach ja, die Festplatte meines Notebooks war im Urlaub ziemlich langsam. Booten dauerte fünf Minuten. Jetzt habe ich ein SMART-Tool installiert (SMART=integrierte Selbstdiagnose, die alle modernen Festplatten besitzen, die man aber nur mit Spezialsoftware abfragen kann), das folgende Ausgabe erzeugt:
Raw_Read_Error_Rate 0x000f 001 001 051 Pre-fail Always FAILING_NOW
Und weil das das zweite Mal ist, dass mir in diesem Notebook eine Platte kaputtgeht, reicht es mir und es kommt eine Flash-Disk rein. 8 GByte müssen für ein kleines Linux reichen.
Ferner auf der Verlustliste stehen unser Basilikum und meine Sonnenblume, die in unserer Abwesenheit a) erblüht und b) verdorrt ist. Ein wahrlich trauriges Schicksal, vergleichbar höchstens mit jenem der italienischen Nationalmannschaft.
Hähä.