Archiv der Kategorie: News

Neu: Xeno-Punk

Soeben eingetrudelt ist mein Belegexemplar der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit punkigsten SF-Anthologie des Jahres: Xeno-Punk.

Also, damit das klar ist: Vorne drauf ist meine Gitarre (deshalb hab ich ihr das Buch für das Foto auch zwischen die Saiten geklemmt) und drin befindet sich mit “Rock am Saturnring” ein passender Arschtritt-Beitrag, der mit Sicherheit nicht die falsche Spalte trifft.

Aber überzeugt euch selbst. Das Buch gibt’s zum Beispiel hier.

Neues Game: Cool Machines

Nach einer ziemlich langen Wartezeit ist unser neues Android-Game jetzt live (als early access-Version): Cool Machines.

Es handelt sich um ein Physik-Spiel für jede Altersgruppe (meine Kinder haben beim Level-Testen geholfen), das ohne große Erklärungen auskommt. Es gibt aber trotzdem ein kleines Tutorial in Forn von 5 Intro-Levels.

Es ist ganz leicht: Die goldene Kugel muss in die goldene Honigpfütze manövriert werden. Das ist je nach Level ganz einfach bis ziemlich knifflig, weil man teils nur wenige bewegliche Teile zur Verfügung hat. Am meisten Spaß macht das Spiel auf Tablets, auf Handys empfehlen wir dringend, den Zwei-Finger-Zoom zu nutzen.

Bemerkenswert ist, dass im Gegensatz zu ähnlichen Games wie Incredible Machines die Physik die ganze Zeit angeschaltet ist und nicht etwa eingefroren ist und auf Knopfdruck freigegeben wird. Dadurch gibt es Levels, in denen man mittendrin, also wenn die Kugel schon läuft, Bauteile verschieben kann (oder sogar muss). Nur während man Teile mit dem Finger verschiebt, sind sie nicht Teil der Simulation, solange sind sie dann auch halb transparent.

Insgesamt enthält die aktuelle Version 30 Levels. Derzeit sammeln wir Feedback und Fehlermeldungen, während wir weitere Levels basteln. Auch die werden wie das ganze Spiel kostenlos und werbefrei sein, wie ihr es von unseren Spielen kennt! Später wird es preiswerte Level-Packs für Fans geben.

Ein paar Hintergrundinfos gefällig? Hinter den Kulissen werkelt die Box2D-Engine, die auch z.B. Angry Birds antreibt. Das Rendering ist selbst geschrieben unter Verzicht auf eine Engine wie z.B. libgdx. Insgesamt stecken knapp 6 Monate Entwicklungszeit in dem Spiel (allerdings natürlich nicht Vollzeit).

Die Illustrationen und Artworks stammen übrigens fast alle von dem Künstler Christian Ischebeck. Damit grenzen wir uns absichtlich von dem Standard-Look ab, der in Mobil-Games Einzug gehalten hat.

Probiert’s mal aus, viel Spaß!

Meetup: Verindern Sie die Schrottsoftware-Apokalypse!

Heute veranstalte ich einen Talk zu meinem Buch “Besser coden”:
https://www.meetup.com/de-DE/Clean-Code-Ruhrgebiet/events/262992087/
Mit von der Partie ist mein Co-Autor Martin Schroer, der in der zweiten Hälfte der Veranstaltung über Kommunikation in Teams sprechen wird.
Die Veranstaltung ist leider ausgebucht, aber es gibt eine Warteliste 😉

Träume von Unsterblichkeit

Die eigene Beerdigung im Videoscreen anschauen? Den hinterbliebenen eine böse Mail schicken, wenn die Blumen die falsche Farbe hatten? Danach erstmal ne Runde Zombies killen?
Alles möglich in der Welt von “E-tot”.
Heute beginnt offiziell die Schreibarbeit an meinem neuen Roman, der im Frühjahr 2020 in der Reihe “Heise Online Welten” erscheinen wird.
Auf Leben und Tod!

Abgegeben: Mathe für Mint

“Fertig!” – Nun ja, bis auf Kleinigkeiten wie Lektorat, Korrektorat, Druck … anyway, damit ist der Löwenanteil der Arbeit erledigt, die mich monatelang beschäftigt hat. Fast wie eine Reise in die Vergangenheit war es, all meine Mathekenntnisse aus meinem Kopf zu Papier zu bringen – ja, wir hatten damals an zwei Samstagen im Monat Mathe-Leistungskurs, 5. und 6. Stunde, wie gesagt, samstags, wir sahen zu, wie die Schüler der Mittelstufe nach der 4. heimwärts lärmten, und wir integrierten noch muffelig vor uns hin und dachten: Kommt ihr mal in unser Alter.

Bekritzelt

Jetzt ist mein knapp 450 Seiten starkes Manuskript “Fit fürs Studium – Mathe für Mint” beim Rheinwerk-Verlag und ich … beginne mit dem nächsten Buch.

Mehr dazu, sowie zum Erscheinungstermin des wohl lustigsten Mathe-Buchs, das ihr je gelesen habt, demnächst auf dieser Welle.

DIE Unterschrift

Gestern habe ich meinen Namen unter den tollsten Autorenvertrag gesetzt, den ich je hatte. Daran möchte ich euch teilhaben lassen:

Traumvertragsunterschrift

Ich darf tatsächlich einen SF-Roman mit einer vierstelligen Startauflage und anständigem Honorar in einem anderen als einem Szeneverlag veröffentlichen.

Das kam alles etwas plötzlich und hat meine Zeitplanung etwas durcheinander gebracht, denn der Roman erscheint schon im Frühjahrsprogramm 2020 und muss folglich bis September fertig sein. Auf jeden Fall gibt es dadurch eine Planänderung, ich schreibe also nicht als nächstes einen weiteren Achtziger-Retro-Roman, sondern – nun ja, satirische Nahzukunfts-SF. Das kann ich eh am besten und macht mir am meisten Spaß. Und wenn’s dann auch noch ein paar tausend Leute kaufen, bin ich der zufriedenste SF-Autor meines Lebens.

Details verrate ich in Kürze.

SchrottT ist wieder da

Jetzt wieder überall als E-Book zu haben: “SchrottT”, der, ähm, lustige Nahzukunftsroman, in dem die Bundesregierung den Haushalt saniert, indem sie das Recht, die Polizeigewalt auszuüben, pro Bundesland versteigert. An den Vatikan, die Mafia, die Nigeria-Connection …
Die Neuausgabe des Buchs kommt ohne Verlag klar und kostet daher nur 4,99, wovon der größte Teil direkt in meine Tasche fließt. Macht mich, äh, reich!


https://www.bookrix.de/_ebook-uwe-post-schrottt/

Mehr zu SchrottT gibt’s hier.

E-Book-Neuausgabe “Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes”

Jetzt (wieder) überall als E-Book zu haben, sogar in Online-Leihbibliotheken: Mein mit dem Deutschen Science Fiction Preis und dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichneter Roman “Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes”.

Nachdem die Druckausgabe längst vergriffen ist, und der Verlag das Buch digital nur noch via Kindle anbieten wollte, habe ich mir die Rechte zurückgeholt und vermarkte die Neuausgabe selbst.

Dasselbe wird in absehbarer Zeit auch noch mit “SchrottT” und “Symbiose” (meinem ersten SF-Roman) passieren. Letzterer wird dafür sogar übarbeitet und erhält ein komplett neues Ende.

Ankündigung elektrischer Neuausgaben

Einige meiner älteren Romane, die beim Atlantis-Verlag erschienen sind, sind in gedruckter Form vergriffen und nur noch digital erhältlich – und zwar aufgrund von Problemen mit einem Dienstleister leider nur noch im Kindle-Format (also bei Amazon). Laut EU-Richtlinie Nr. 34786565 sind Monopole aber doof. (Hm? Was? Wie kommt ihr darauf, dass ich diese Richtlinie gerade erfunden habe?)

Daher habe ich mir die nötigen Rechte zurückgeholt und werde die fraglichen Romane in nächster Zeit in Eigenregie über bookrix (wo es auch schon andere meiner E-Books gibt) als E-Books in allen wichtigen Shops für alle Reader neu herausbringen. Bei der Gelegenheit wird es die eine oder andere kleinere Überarbeitung geben. Dies betrifft folgende Bücher (in der geplanten Reihenfolge):

Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes
  (2011 Deutscher SF-Preis und Kurd-Laßwitz-Preis)

SchrottT
(2013 Platz 2 beim Deutschen SF-Preis 2013, Platz 3 beim KLP)

Symbiose
(2010 Platz 2 beim Deutschen SF-Preis)

Sterne in Asche
(2014 Nominiert für den Kurd-Laßwitz-Preis )

Ich verkünde natürlich jede Neuausgabe einzeln, sobald es soweit ist.