Archiv der Kategorie: News

DeltaCam auf F-Droid

Nach und nach bringe ich einige meiner Open Source-Apps bei F-Droid.org online. Den Anfang macht die DeltaCam, die Bewegungen im Bild festhält. So hinterlassen laufende Ameisen schwarze Spuren auf dem Foto.

Es ist wirklich nicht ganz trivial, eine App bei F-Droid online zu bringen. Deshalb wird es in der nächsten (8.) Auflage von Android Apps entwickeln für Einsteiger ein eigenes Kapitel mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung geben.

Als nächstes soll der “Malkasten für Kids” erscheinen. Wird aber noch ein paar Tage dauern.

Ach ja: F-Droid kann man als zusätzliche Shop-App installieren. Alle angebotenen Apps sind kostenlos und (soweit ich weiß) werbefrei. Eine Wohltat! Und somit die einzige echte Alternative zu Google Play, zumindest für einfache Apps wie Notizblock, Karten, Dateimanager, Mail, Multimedia, Cryptowährungen, Cloud-Synchronisation.

Buch-Updates

Vor ein paar Tagen habe ich mit den Arbeiten an der 8. Auflage von “Android Apps entwickeln für Einsteiger” begonnen. Da diesmal (glücklicherweise) kein hypernagelneues Update von Android Studio meine Zeit raubt, weil ich tausend neue Screenshots erstellen muss, kann ich mich voll und ganz auf die Erweiterung und technische Aktualisierung kümmern. So wird endlich das neue Genehmigungs-Modell von Android 6 behandelt, aber in erster Linie erfährt das Kapitel “Tipps&Tricks” eine Erweiterung. Ich erkläre ausführlich das Senden und Empfangen (Android-Sprache: “Teilen”) von Daten zwischen Apps mit Intents, und in dem Zusammenhang auch das wenig bekannte Storage Access Framework mit seinem “Speichern unter”-Dialog, der es erlaubt, ohne Permission (mit Einverständnis des Nutzers) auf die SD-Karte zu schreiben. Außerdem erkläre ich eine Objektdatenbank zum extrem einfachen Verwalten von Daten. Gewählt habe ich dafür als Beispiel “Paper”. Ebenfalls neu wird ein Abschnitt über das Verwenden von REST- bzw. JSON-Webservices sein.

Derweil liegen die Verhandlungen über mein nächstes Fachbuch in den letzten Zügen. Offiziell verraten kann ich dazu noch nichts, nur so viel: Ich freue mich wahnsinnig darauf, das Frühjahr damit zu verbringen, ein Buch zu schreiben, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es je schreiben würde.

Meine schreiberischen Aktivitäten im SF-Bereich leiden naturgemäß darunter. Ich habe zwar ein neues Romanprojekt angefangen, aber es wird wohl kaum 2019 erscheinen. Nicht nur, weil ich nicht einmal einen Verlag dafür habe (nun, es wird sich hoffentlich einer finden), sondern auch, weil es ein etwas größeres Projekt wird. Ja, richtig gelesen: Der Post schreibt mal ein etwas dickeres Buch! Unglaublich aber wahr.

Mein letzter Roman, “Für immer 8 Bit”, hat übrigens vermutlich schon zwei Monate nach Erscheinen den vorletzten, “Walpar Tonnraffir und die Ursuppe mit extra Chili”, überholt, was die Verkaufszahlen angeht. Was mir das sagt? Dass ich die SF lieber anderen Kollegen überlassen soll? Oder dass es sich viel mehr lohnt, SF-Filme zu machen, weil man da zehnmal so viele Leute erreicht? Okay. Deshalb gehen natürlich auch die Arbeiten an unserem neuen Übermorgen Film weiter. Aktuell gibt es dazu ein Posting auf Patreon, das ein Video über die Entstehung des Ersten Offiziers bereithält. Viel Spaß damit!

 

Neue Anthologie: “Wasserstoffbrennen”

Soeben ist im Amrun-Verlag die SF-Anthologie “Wasserstoffbrennen” erschienen. Darin befindet sich von mir die Story “Rest in Bits”, die bereits zuvor im c’t-Magazin erschienen ist (und auch in “Petware” enthalten ist).

Das Büchlein bietet außerdem Erzählungen von den geschätzten Kollegen Tobias Bachmann, Nadine Boos, Matthias Falke, Jacqueline Montemurri, Achim Mehnert, Klaus N. Frick, Stefanie Bender und Oliver Koch. Für läppische 5,90 gibt es eigentlich wenig Gründe, nicht zuzugreifen.

Mehr Infos beim Verlag

Erschienen: “Für immer 8 Bit”

Es ist mal wieder Zeit für einen neuen Post-Roman: “Für immer 8 Bit” unterscheidet sich dabei in vielerlei Hinsicht von meinen bisherigen Werken.

Erstens ist es mein erster Roman, der beim Begedia-Verlag erscheint.

Zweitens handelt es sich um einen illustrierten Achtziger-Retro-Homecomputer-Multi-Alternativweltroman zum Mitmachen. Öfter mal was Neues, Abwechslung ist das halbe Leben … ihr wisst schon. Ein Buch für alle, die Mitte der 80er so wie ich mehr an Computern als an Mädchen herumgefummelt haben 😉

Aber ich will nicht zuviel verraten. Holt euch einfach das Buch überall, wo es Bücher gibt. Signierte Exemplare sind über den Verlag zu bekommen. Oder direkt beim ColoniaCon am 29.9. oder “Hinterm Mond” am 6.10. in Leer, wo ich jeweils auftrete und das Buch vorstelle.

Ich wünsche viel Spaß!

Erschienen: Kurzgeschichte “Kurz vor Pi” in Spektrum der Wissenschaft 10/18

Gerade ist Ausgabe 10 der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft erschienen. Geneigte SF-Leser wissen längst, dass SdW in der Rubrik “Futur III” Kurzgeschichten veröffentlicht. Diesmal bin ich mal wieder dran, und zwar mit der Kurzgeschichte mit dem mysteriösen Namen “Kurz vor Pi”. Keine Sorge, die Geschichte erklärt den Titel – und erweist sich am Ende als etwas ganz anderes.

Die Geschichte ist nicht nur im gedruckten Magazin, sondern auch zum kostenlosen Download erhältlich. Viel Spaß damit!

Erschienen: “BIOM ALPHA” Band 3 “Der Krieg”

In der von mir federführend aber bei weitem nicht allein produzierten Sci-Fi-Serie “BIOM ALPHA” ist nunmehr der dritte Band erschienen.

In diesem Band zeichne ich für etwa ein Drittel des Textes verantwortlich. Ich bin sicher, ihr kommt drauf, wenn ihr es lest.

Das Buch gibt’s digital und auf Papier (für weniger als 9 Euro!)  überall, wo’s Bücher gibt.

Nähere Infos hat biomalpha.de.

Mining auf Android

Ein Artikel in der letzten c’t hat mich dazu gebracht, ein brandaktuelles Thema in Angriff zu nehmen: Crypto-Currency-Mining auf Android.

Android-Geräte sind natürlich viel zu rechenschwach, um relevante Mengen Kryptowährung zu erzeugen. Aber man stelle sich vor: Ein Spiel finanziert sich nicht über Werbung, sondern über Mining. Der Spieler bezahlt für das Spiel (oder ingame-Items) nicht mit Geld oder durch Genervtwerden mit Werbung, sondern schlicht mit Akkuladung – denn die verbraucht das Mining natürlich. Wenn dann nicht 10 oder 100 oder 1000, sondern 10000 Spieler mal hier, mal da einige Minuten zocken und solange Mining betreiben, kommen ein paar digitale Münzen zusammen.

Dieses Konzept habe ich nun umgesetzt, indem ich die für ARM64-Architekturen verfügbare Version des Miners xmrig in ein Android-Projekt gepackt habe. Wer sich für die Details interessiert, kann den unter GPLv3 veröffentlichten Code anschauen. (Übrigens erlaubt GPLv3, eine Binärdatei auch in proprietärer, kommerzieller Software mitzuliefern, solange sie nicht direkt verlinkt ist – also ist der Vertrieb einer App wie das als Beispiel genannte Game erlaubt).

Oder einfach die App ausprobieren (Installation aus Drittquellen muss auf dem Android-Gerät erlaubt sein, funktioniert nur auf ARM64-Geräten): MoneroMiner.apk

Standardmäßig ist übrigens meine gähnend leere Monero-Wallet eingestellt – man muss also keine eigene haben, um die Technologie auszuprobieren.

Schließlich sei vermerkt, dass eine solche App wirklich ziemlich heißer Scheiß ist, ich bin wohl einer der ersten, der sowas gebaut hat. Daher gönne ich mir jetzt ein schönes Wochenende!