Okay, für mich war es der dritte Tag, für die Spielemesse der vierte.
Es wurde der Phalanx-Tag. Praktisch den ganzen Tag probierten wir die neuen anspruchsvollen Spiele von Phalanx aus:

Bei Steam bauen wir Bahnstrecken in Westdeutschland (oder, auf der Rückseite des Spielplans, in Nordamerika) und transportieren Waren. Schönes, anspruchsvolles Spiel, bloß mit etwas wenig Interaktion, und natürlich kein neues Konzept. Macht aber Spaß.
Als nächstes war Rise of Empires dran:

Das ist eine Aufbau-Simulation, die ein bisschen an Civilization erinnert, aber abstraktere Spielmechanismen hat. Interessant und herausfordernd, aber wie wichtig die Gebietskarten sind, hab ich leider zu spät verstanden. Dadurch war ich frühzeitig abgehängt: Man darf sich bei diesem Spiel offenbar keinen Fehler erlauben, dann läuft man nur noch hinterher.
Schließlich verteidigt bei Stronghold der eine Spieler eine befestigte Stadt, während der andere versucht, die Mauer mit Goblins und Orks zu überwinden. Klingt einfach, ist aber höchst komplex: Bis ins letzte Detail kann man Verwundete behandeln, Katapulte bauen oder Saboteure entsenden. Ein extrem komplexes Spiel, auf das man sich einlassen muss.
Dieses Bild wird per Klick 1000 Pixel groß, schaut euch mal die ganzen Details auf dem Spielplan an. Die sind nicht nur zur Zierde!

Eingekauft habe ich dann nicht mehr viel: „Angriff der Zombies aus dem All“ war vergriffen (ärgerlich), die Phalanx-Spiele hat sich der Jochem gekauft 😉 , Magic-Karten hatte ich erstmal genug. So schleppte ich nur Nadines Weihnachtsgeschenk nach Hause, eine Riesenkiste Ubongo 3D für schlappe 33,90.
Unter dem Strich bedeuteten drei Tage Spielemesse wahnsinnig viel Spaß (nie vergeht Zeit so schnell wie während eines guten Spiels), aber auch neun Stunden Pendeln. Mal sehen, wie ich das nächstes Jahr mache. In den nächsten Monaten wollen die neu erworbenen Brettspiele erstmal ausprobiert werden.