Der feuchte Traum meiner frühen Jugend: Victoria Principal im Pool, J.R. mit einer Kugel im Bauch und Cliff Barnes als ewiger Verlierer.
Als „J.R.s größter Fan“ (Zitat einer lokalen Tageszeitung, den Ausschnitt liefere ich nach, sobald ich ihn gefunden habe) war heute ein Feiertag, denn ich erstand die Staffel 3 bis 9 einer meiner Lieblings-Serien: DALLAS.

Schuld daran ist übrigens nur ein anonymer Zeitungsliegenlasser, dessen Rückstände ich gestern in einer S-Bahn auffand: Ein dicker Saturn-Wuppertal-Prospekt mit lauter DVD-Angeboten – und nur 9,99 pro DALLAS-Staffel!
Nicht weniger als 9059 Minuten umfassen die Staffeln 3 bis 9 (die ersten beiden hatte ich schon). Nein, das sind keineswegs alle Staffeln (die neunte ist die, die mit der Szene endet, in der Bobby unter Dusche… na, ihr wisst schon… doch nicht tot ist, weil die ganze Staffel nur ein Traum war), das macht 150 Stunden oder 6,29 Tage ununterbrochen DALLAS; nein, das werde ich mir nicht antun, obwohl es ein interessantes Experiment wäre im Hinblick auf die bewusstseinserweiternde Wirkung. Nun kann ich endlich einen Teil meiner VHS-Cassetten entsorgen, auf denen ich (qualitativ minderwertig, LP-Modus und Billig-Tapes) bisher über die Serie verfügte.
Manchmal fühlt sich Wahnsinn sooo gut an…