
Wurde mal Zeit, die olle Kiste auszutauschen. Bisher nannte sich nämlich mein vormaliger PC „Homeserver“. Als erstes macht bekanntlich der Lüfter schlapp, außerdem verbraucht ein richtiger PC zuviel Strom, wenn er ziemlich viel online sein soll.
Die Anforderung an den Nachfolger: Festplatte des alten Homeservers rein und fertig. Also: IDE. Ich wurde fündig, beschaffte ein Intel-Board mit Dual Core Atom-Prozessor und 945GC Express-Chipsatz. Dazu ein DDR2-Riegel (1 GB), die Festplatte des Servers und das alte DVD-ROM, einfach weil’s auch noch reinpasst. Reinpasst heißt: In dieses hübsche kleine Gehäuse, das ohne Lüfter auskommt. Der ganze Spaß ist also recht energiesparend und ziemlich leise.
Das einzige Problem: Das alte 7.10er Ubuntu auf dem Homeserver war schon halb kaputt und erkannte auf dem neuen Board das LAN nicht. Also Neuinstallation unter Beibehaltung der Daten auf der Platte, die sind nämlich wichtig. Derzeit wurschtelt das Ubuntu 9.10 Setup vor sich hin und hinterlässt hoffentlich ein System, das ich mit wenigen Handgriffen wieder betriebsfähig kriege: Samba, Apache, Trac, SVN… das reicht erstmal. Aber nicht mehr heute.
PS: Ja, ich sehe auf dem Foto auch gerade, dass der Gehäusedeckel nicht eingerastet ist…