Zweiland

zweiland-buchMein erster Roman, “Zweiland”, ist überall für 12,90 EUR zu haben.

Jakeed Om Setta, Agent der Grauen Kirche, findet sich auf einem Scheiterhaufen der lila Konkurrenz wieder. Am Nachbarpfahl steht Bikka, die Hexe, mit rot gefärbtem Haar und der Knabenchor schickt sich an, fromme Lieder zu singen…

Dies ist der Anfang eines außergewöhnlichen Abenteuers, in dessen Verlauf unter anderem der achte Wochentag entdeckt wird (zum Glück ein zweiter Sonntag!), ein düsterer Geheimbund Treffen in einem hohlen Misthaufen abhält und der Schöpfer persönlich auf den einen oder anderen Tee vorbei schaut.

Unkonventionelle Fantasy »all inclusive« mit Witz, Sex und skurrilen Figuren.

Was die Leute sagen

Dirk van den Boom schreibt:
»Uwe Post gelingt es, einen witzigen Fantasy-Roman tatsächlich witzig zu schreiben.«
Niklas Peinecke schreibt:
»Es ist jetzt zwar nicht das beste lustige Buch, das ich je gelesen habe, aber mit (um einen naheliegenden Vergleich zu bemühen) dem durchschnittlichen Pratchett kann es sich durchaus messen.
«

Trivia

Ich, Wahrmut, stand am Meer der Unklugheit. Weit reichten mein Blick und mein Schritt und meine Voraussicht. Plötzlich waren meine Füße nass.
(Wahrmuts Wahre Worte, 3. Buch, 1. Kapitel)

Die Weisen Grauen Wortgelehrten von Etria behaupten, dass der letzte Satz dieses Kapitels die Abstammung der Meerpferde von den Spitzspatzen beweist. Glücklicherweise müssen gelegentliche Besucher von Zweiland ihnen nicht unbedingt längere Zeit zuhören, es sei denn, sie planen ein Studium der Schöpfungslehre, Unklugheitsphilosophie oder Vogelheilkunde.

A propos Meerpferde: Obwohl nicht eindeutig geklärt ist, ob Wahrmut überhaupt von einem wirklich existierenden Meer redet – das Meer wäre dann auf der Karte von Zweiland links oben zu finden.

Zweiland Karte

zweiland_wappenDamit jeder in Zweiland weiß, woran er ist, haben die beiden Kirchen eine einfache Hierarchie entwickelt, die auch der dümmste Bürger Zweilands kapiert. Gelegentlich kommen die Bürger trotzdem durcheinander, weil sie von Vertretern der Lila Kirche anders genannt werden als von jenen der Grauen.

Hierarchie bei den Lilanen

Funken: Einfache Leute
Leuchte: Lila Mönch oder Kirchenarbeiter
Ganzfrommer: Oberhaupt einer lila Gemeinde oder eines Klosters
Glanzganzfrommer: Oberhaupt einer lila Stadt oder Region von Zweiland
Erzvorglauber: Vorsitzender der Glaubenskomissionskongregation
Hellsteslicht: Oberhaupt der lila Kirche

Hierarchie bei den Grauen

Häupter: Einfache Leute oder Mönche
Haupthaupt: Oberhaupt einer grauen Gemeinde
Hauptherr/Hauptdame: Mitglied des Grauen Glaubensrats
Hauptherrvater: Oberhaupt der grauen Kirche

Die außergewöhnlichen Ereignisse, von denen der Roman erzählt, treffen beide Kirchen etwas unvorbereitet: Der Hauptherrvater wurde seit Jahren nicht in der Öffentlichkeit gesehen, Hauptherren bzw. -damen scheint es auch nur eine zu geben und Erzvorglauber und Hellsteslicht der Lilanen verbringen die meiste Zeit gemeinsam im Bett, wo sie besonders körperbetonten Aspekten des Glaubens nachgehen.

Man sagt: Es steht geschrieben.
Aber hat’s auch jemand gelesen?

Im Fall von Zweiland: Ja. Schon eine ganze Reihe Leute haben den Roman gekauft und gelesen. Ich habe bisher von niemandem gehört, der ihn schlecht fand. Und das hat nichts mit meinen kaputten Ohren zu tun.

Die besten Zitate aus Zweiland (Auswahl)

»Was hat unser Hauptherrvater denn nur vor? Es muss ja eine wundervolle Idee sein. Etwa eine Massenverbren­nung?«
(Haupthaupt Argut Magmus von Crassu)

»Daf Leben wird fofiefo von den meiften Leuten überbewertet.«
(Der Graf, gerüchteweise untot)

»Mir fällt übrigens gerade auf, dass ich in keines meiner Bücher geschrieben habe, dass man mir doch bitte einen Tee anbieten möge, falls ich unerwartet in Zweiland auftauche. Sehr ärgerlich.«
(Wahrmut, der Schöpfer, kurz nach seinem Auftauchen in Zweiland)

»Wahrmut möchte uns auf dem Scheiterhaufen Gesellschaft leisten. Bin gespannt, ob er gut brennt.«
(Bikka, Hexe mit Scheiterhaufen-Erfahrung)

»Ganz schön lila hier.«
(Jakeed Om Setta, beim Betreten eines Gasthauses)

»Ich kenne da ein paar unterirdische, hm … Anlagen.«
(Armia Pilx, monsterabschlachtsüchtige Abenteurerin)

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