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“Kurz vor pi” verfilmt

ÜBERMORGEN FILM – dafür zeichnen bekanntlich Uwe Hermann und meine Wenigkeit verantwortlich – hat meine Kurzgeschichte “Kurz vor pi” verfilmt. Die Story erschien im vergangenen September in Spektrum der Wissenschaft. Sie wurde für den Film nur leicht gekürzt, auf eine Lauflänge von 10 Minuten, und ist ansonsten wortwörtlich wiedergegeben. Da die Geschichte ohnehin einen Chat darstellt, lag es nahe, einen entspannten Videochat daraus zu machen, bei dem der Leser zum Zuschauer wird. Aber nicht nur das: Durch einen besonderen Dreh in der Geschichte wird der Zuschauer sogar zum Antagonisten. So bleibt einem am Ende das Lachen im Hals stecken.

Ihre Stimmen liehen uns für das Projekt Frauke Gimpel und Martin Schroer. Die Animationen basieren auf Motion Capturing mit einer Kinect und wurden gerendert mit Blender (die menschenähnlichen Figuren sind MakeHuman zu verdanken). Behind-the-scenes-Material gibt es (demnächst) exklusiv für unsere Unterstützer bei Patreon. Dort werden wir auch die ungekürzte Version veröffentlichen.

Übrigens kann man unser Projekt bei Patreon finanziell unterstützen ab 1 Euro/Monat (jederzeit kündbar). Von dem Geld konnten wir uns zum Beispiel die Kinect anschaffen.

Nun aber zum Film selbst! Hier ist der youtube-Link.

Wir würden uns freuen, wenn ihr auf “Daumen hoch” drückt oder unseren Kanal abonniert. Kostet nichts und unterstützt die deutsche SF!

Zum Jahresende gibt’s nochmal dickes Lob für meinen dünnen Roman beim fantasyguide:

https://fantasyguide.de/fuer-immer-8-bit-autor-uwe-post.html
Ich poste diesen Link nicht so sehr, weil Eigenlob stinkt, und Fremdlob daher umso gerner genommen wird, sondern, weil die Besprechung das Buch aus meiner Sicht absolut treffend beschreibt. Anhand des Textes kann sich jeder ein Urteil bilden, ob das Buch was für ihn oder sie ist.

DeltaCam auf F-Droid

Nach und nach bringe ich einige meiner Open Source-Apps bei F-Droid.org online. Den Anfang macht die DeltaCam, die Bewegungen im Bild festhält. So hinterlassen laufende Ameisen schwarze Spuren auf dem Foto.

Es ist wirklich nicht ganz trivial, eine App bei F-Droid online zu bringen. Deshalb wird es in der nächsten (8.) Auflage von Android Apps entwickeln für Einsteiger ein eigenes Kapitel mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung geben.

Als nächstes soll der “Malkasten für Kids” erscheinen. Wird aber noch ein paar Tage dauern.

Ach ja: F-Droid kann man als zusätzliche Shop-App installieren. Alle angebotenen Apps sind kostenlos und (soweit ich weiß) werbefrei. Eine Wohltat! Und somit die einzige echte Alternative zu Google Play, zumindest für einfache Apps wie Notizblock, Karten, Dateimanager, Mail, Multimedia, Cryptowährungen, Cloud-Synchronisation.

Buch-Updates

Vor ein paar Tagen habe ich mit den Arbeiten an der 8. Auflage von “Android Apps entwickeln für Einsteiger” begonnen. Da diesmal (glücklicherweise) kein hypernagelneues Update von Android Studio meine Zeit raubt, weil ich tausend neue Screenshots erstellen muss, kann ich mich voll und ganz auf die Erweiterung und technische Aktualisierung kümmern. So wird endlich das neue Genehmigungs-Modell von Android 6 behandelt, aber in erster Linie erfährt das Kapitel “Tipps&Tricks” eine Erweiterung. Ich erkläre ausführlich das Senden und Empfangen (Android-Sprache: “Teilen”) von Daten zwischen Apps mit Intents, und in dem Zusammenhang auch das wenig bekannte Storage Access Framework mit seinem “Speichern unter”-Dialog, der es erlaubt, ohne Permission (mit Einverständnis des Nutzers) auf die SD-Karte zu schreiben. Außerdem erkläre ich eine Objektdatenbank zum extrem einfachen Verwalten von Daten. Gewählt habe ich dafür als Beispiel “Paper”. Ebenfalls neu wird ein Abschnitt über das Verwenden von REST- bzw. JSON-Webservices sein.

Derweil liegen die Verhandlungen über mein nächstes Fachbuch in den letzten Zügen. Offiziell verraten kann ich dazu noch nichts, nur so viel: Ich freue mich wahnsinnig darauf, das Frühjahr damit zu verbringen, ein Buch zu schreiben, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es je schreiben würde.

Meine schreiberischen Aktivitäten im SF-Bereich leiden naturgemäß darunter. Ich habe zwar ein neues Romanprojekt angefangen, aber es wird wohl kaum 2019 erscheinen. Nicht nur, weil ich nicht einmal einen Verlag dafür habe (nun, es wird sich hoffentlich einer finden), sondern auch, weil es ein etwas größeres Projekt wird. Ja, richtig gelesen: Der Post schreibt mal ein etwas dickeres Buch! Unglaublich aber wahr.

Mein letzter Roman, “Für immer 8 Bit”, hat übrigens vermutlich schon zwei Monate nach Erscheinen den vorletzten, “Walpar Tonnraffir und die Ursuppe mit extra Chili”, überholt, was die Verkaufszahlen angeht. Was mir das sagt? Dass ich die SF lieber anderen Kollegen überlassen soll? Oder dass es sich viel mehr lohnt, SF-Filme zu machen, weil man da zehnmal so viele Leute erreicht? Okay. Deshalb gehen natürlich auch die Arbeiten an unserem neuen Übermorgen Film weiter. Aktuell gibt es dazu ein Posting auf Patreon, das ein Video über die Entstehung des Ersten Offiziers bereithält. Viel Spaß damit!

 

Neue Anthologie: “Wasserstoffbrennen”

Soeben ist im Amrun-Verlag die SF-Anthologie “Wasserstoffbrennen” erschienen. Darin befindet sich von mir die Story “Rest in Bits”, die bereits zuvor im c’t-Magazin erschienen ist (und auch in “Petware” enthalten ist).

Das Büchlein bietet außerdem Erzählungen von den geschätzten Kollegen Tobias Bachmann, Nadine Boos, Matthias Falke, Jacqueline Montemurri, Achim Mehnert, Klaus N. Frick, Stefanie Bender und Oliver Koch. Für läppische 5,90 gibt es eigentlich wenig Gründe, nicht zuzugreifen.

Mehr Infos beim Verlag

Erschienen: “Für immer 8 Bit”

Es ist mal wieder Zeit für einen neuen Post-Roman: “Für immer 8 Bit” unterscheidet sich dabei in vielerlei Hinsicht von meinen bisherigen Werken.

Erstens ist es mein erster Roman, der beim Begedia-Verlag erscheint.

Zweitens handelt es sich um einen illustrierten Achtziger-Retro-Homecomputer-Multi-Alternativweltroman zum Mitmachen. Öfter mal was Neues, Abwechslung ist das halbe Leben … ihr wisst schon. Ein Buch für alle, die Mitte der 80er so wie ich mehr an Computern als an Mädchen herumgefummelt haben 😉

Aber ich will nicht zuviel verraten. Holt euch einfach das Buch überall, wo es Bücher gibt. Signierte Exemplare sind über den Verlag zu bekommen. Oder direkt beim ColoniaCon am 29.9. oder “Hinterm Mond” am 6.10. in Leer, wo ich jeweils auftrete und das Buch vorstelle.

Ich wünsche viel Spaß!