Preisfrage des Tages: Welches ist die größte werbefreie Fläche der Welt?
Die Gesamtoberfläche aller deutschen Autobahnen? Nur, wenn keine Autos drauf fahren.
Der Himmel? Tja, leistungsfähige Beamer sind halt noch nicht ganz marktreif.
Die Sahara? Okay, nah dran.
Online-Games.
WoW und Konsorten: unendliche Weiten, bevölkert von Monstern, Schätzen und bunten Avataren, die erstere umnieten, um zweitere einzusammeln. Sie tummeln sich da Tag um Tag, nächtelang – und wenn sie nicht gerade einen laufenden Fernsehapparat neben dem PC stehen haben, entziehen sie sich der werbetreibenden Industrie. Pfui!
Natürlich kann man nicht einfach Litfasssäulen aufstellen, die nutzen hinterher noch Waldläufer, um sich oben drauf zu stellen und kletterunlustige Gegner von bequem mit Pfeil und Bogen niederzumähen. Aber etwas product placement wäre doch sicher nicht verkehrt. Wie wär’s mit einer… preisgünstigen Selbstbedienungstaverne? Komplett mit Quest “Besorge Frischfleisch für die MacMolch-Wochen”!
Ich erfinde einen offenen Standard für Werbeeinblendungen in Online-Games. Abrufbar über eine einfache Schnittstelle, 2D oder 3D, Bezahlung erfolgt nach Anzahl vorbeigelaufener Avatare.
Und 30% für mich.



