Höchste Zeit für’s Web3D

Google hat sein 3D-Chat-Plugin Liveley mangels Interesse eingestellt. In SecondLife tummeln sich nur ein paar Nerds. WoW hat drei Dimensionen, dient aber hauptsächlich Monsterschlachten und Herdentrieb.
Das Web selbst ist zweidimensional – und bleibt in dieser Hinsicht meilenweit (oder besser: jahrelang) hinter den Visionen der SF-Autoren zurück.
Schon in Snow Crash bewegen sich Avatare selbstverständlich durch eine 3D-Welt, 3D-TV wurde schon in den Sechzigern selbstverständlich in jedes SF-Wohnzimmer postuliert, auch in Symbiose ist vom Web3D die Rede.
Web3D? Ja, 3D in jedem Browser, für jedermann leicht zusammenschraubbare 3D-Homepages, dann einfach 3D-Homes, in die man Besucher einladen kann, das ist der nächste Schritt.
Endlich bewegt sich auch Firefox in diese Richtung: Mit WebGL, dem offenen 3D-Standard für Browser. Der ist zwar noch nicht endgültig definiert, und noch gibt es keine offizielle Firefox-Version, die ihn vernünftig unterstützt. Aber der erste Code ist im Programm, das ist schonmal ein Anfang…

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